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Rauchmelder, Rauchwarnmelder oder Brandmelder lösen bei Rauchentwicklung Alarm aus. Sie agieren als ein Frühwarnsystem für Brandherde in privaten Wohnungen ebenso wie in öffentlichen Einrichtungen.

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Kohlenmonoxid Melder XC70
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Was Sie über Rauchmelder wissen sollten

Sicherheit

Rauch und giftige Gase sind schon in einer ganz kleinen Menge lebensgefährlich. Die meisten Brände und deren Rauchentwicklung werden meist nicht rechtzeitig erkannt. Bei Rauchmelder genügt bereits ein wenig Rauch zum Auslösen eines akustischen Alarmsignals. Wichtig für die korrekte Installation ist der Standort eines Rauchmelders. Dieser sollte immer an der jeweiligen Zimmerdecke und möglichst mittig angebracht sein, fern von durchzuggefährdeter Umgebung. Der Abstand zu Lampen, Deckenventilatoren oder anderen Anbauten an der Zimmerdecke, zur nächsten Wand oder zu Einrichtungsgenständen sollte mindestens 50 Zentimeter betragen.

Arten und Modelle

Es gibt unterschiedliche Modelle von Rauchmeldern in vielen Preisklassen. Einfache Rauchmelder kommen hauptsächlich im privaten Bereich zum Einsatz. Pensionen, Ferienwohnung und andere kleine gewerblichen Bereiche ohne Brandschutzauflagen nutzen ebenfalls Rauchwarnmelder. Diese Modelle haben kein integriertes System zum Alarmieren der Feuerwehr.

In öffentlichen Gebäuden kommen daher Brandwarnmelder zum Einsatz. Diese stehen in Verbindung mit Brandmeldeanlagen. Das bedeutet, ein Signal über einen Brandwarnmelder wird über das integrierte System direkt an die Feuerwehr weitergereicht. Auch bei einem Feuermelder besteht eine direkte Systemverbindung zum Alarmieren der Feuerwehr. Ein Feuermelder ist jedoch nicht direkt mit den Rauch- oder Brandwarnmeldern verwandt. Hierbei handelt es sich um spezielle Vorrichtungen, wie zum Beispiel um Notknöpfe in öffentlichen Gebäuden, die beim Betätigen einen zentralen Feueralarm auslösen.

Funktionsweise

Optische Rauchwarnmelder sind das häufigste Modell in privater Nutzung und dienen hauptsächlich zum Personenschutz. In der sogenannten Rauchkammer gibt es einen Sender (eine Infrarotdiode) und einen Empfänger (eine Fotodiode). Durch die seitlich angebrachten Kaskaden des Melders kann Raumluft eindringen, jedoch nicht Insekten oder große Schwebpartikel. Die Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms ist daher gering. In regelmäßigen Abständen gibt der Sender Lichtsignale aus. Der Empfänger kann diese erst dann wahrnehmen, wenn es Brandrauch gibt. Denn die Rauchpartikel reflektieren die Lichtimpulse, der Empfänger erhält ein Signal und löst über einen speziellen Prozessor den akustischen Alarm aus.

Hitzemelder oder Wärmemelder schlagen Alarm, wenn die Raumtemperatur einen gewissen Wert überschreitet. Dieser Wert ist meist auf etwa 60 Grad Celsius eingestellt. Diese Modelle eignen sich für Küchen oder staubige Werkstätten, da hier die optischen Rauchmelder oft Fehlalarme auslösen.

Prüfung und Pflege

Ein optischer Rauchmelder hat eine geschätzte Lebensdauer von 10 Jahren. Dann hat die Rauchkammer zu viel Staub ansetzt, sodass Fehlalarme möglich sind. Jeder Rauchmelder sollte nach der ersten Inbetriebnahme regelmäßig auf korrekte Funktionsweise geprüft werden. Ein Funktionstest sollte mindestens einmal im Jahr erfolgen. Dazu dient die Taste am Gerät, welche auch betätigt wird, um den Alarmton wieder abzustellen.

Zum Test kann ein spezieller Prüfspray dienen, aber auch ein spezielles Prüfgerät mit einer langen Teleskopstange, sollte es sich um besonders hohe Räume handeln. In den Bundesländern mit Rauchmelderpflicht ist ein regelmäßiger Funktionstest sogar gesetzlich vorgeschrieben.

10-Dinge-ueber-Rauchmelder-die-Sie-wissen-sollten10 Dinge, die Sie über Rauchmelder wissen sollten

  1. Menschen können die giftigen Rauchgase kaum oder gar nicht wahrnehmen. Kohlenmonoxid ist geruchlos und im Schlaf setzt der Geruchssinn völlig aus.
  2. Ein Rauchwarnmelder, ein Brandmelder oder ein Feuermelder sind nicht identisch.
  3. Es ist besser, etwas mehr Geld in einen qualitativ hochwertigen Rauchmelder zu investieren, da es doch um Leib und Leben geht.
  4. Bad und Küche sollten eher Hitzemelder montiert werden, da Kochdunst oder Wasserdampf leicht Fehlalarme auslösen.
  5. Rauchmelder sollten nicht in der Nähe von Klimaanlagen oder Lüftungsauslässen angebracht werden.
  6. Einige Modelle haben eine LED Anzeige, welche durch Blinken in regelmäßigen Abständen die korrekte Funktion des Rauchmelders signalisiert.
  7. Einige Hitzemelder lösen erst dann Alarm aus, wenn die Temperatur eines Raumes innerhalb eines bestimmten Zeitraums schneller als üblich ansteigt (Thermodifferenzialauswertung).
  8. Der Mindestschutz einer Wohnung bedeutet, dass sich ein Rauchwarnmelder in allen Räumen, in denen geschlafen wird (Schlafzimmer, Kinderzimmer etc.) sowie im Flur befindet.
  9. Der Vollschutz einer Wohnung bedeutet, dass alle Räume inklusive Dachboden und Kellerräume mit Rauchmeldern ausgestattet sind.
  10. Ein zusätzlicher Rauchmelder sollte in allen Räumen montiert werden, die größer als 60 Quadratmeter sind, beziehungsweise in durch Trennwände, Teilwände oder Möbel unterteilten Räumen.
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